Bleach: The Blade of
Fate. Nein, so heißt nicht das Spiel, um das sich dieser
Testbericht dreht, sondern die DS-Versoftung der einzigartigen Anime
Serie. Diese hinterließ einen wunderbaren Nachgeschmack und
ließ jedes Beat 'em Up Herz schneller schlagen. Auch der Tester
von Gaming-Universe konnte nicht anders und verpasste dem Spiel eine
sehr gute Wertung. Bleach: Shattered Blade erscheint nun für
Nintendos Heimkonsole und soll bestenfalls genauso viel Spaß
machen wie die DS-Version. Der erste Zweifel entsteht allerdings
schon, wenn man die Entwickler der beiden Spiele miteinander
vergleicht: Da wären auf der einen Seite Treasure, die schon oft
für überragende Spiele gesorgt haben und auf der anderen
Seite die Entwickler von Polygon Magic. Ob diese wirklich ein gutes
Spiel auf die Wii gezaubert haben oder ob wir den faulen Zauber
auffliegen lassen, erfährt ihr in unserem Review.

Eine spannende Story...
...kann dieses Spiel nicht bieten. Während der japanische Anime mit einer unglaublich fesselnden Story auffahren kann und sich somit innerhalb von kürzester Zeit eine große Fangemeinde aufbauen konnte, wäre es eine Schande beim Storymodus dieses Spiels tatsächlich von einer Story zu reden. Der Anime erzählt euch die Geschichte von Ichigo Kurosaki, welcher 15 Jahre alt ist und über eine besondere Gabe verfügt. Er kann sogenannte Hollows, verschiedene Geister, sehen und wird deswegen in viele Abenteuer gerissen. Natürlich ist die Geschichte der japanischen Zeichentrickserie noch wesentlich komplexer, doch wie gesagt, die Entwickler haben beim Wii-Titel nur hintergründig Wert auf die Geschichte des Animes gelegt. So reiht sich ein Kampf an den anderen und das Ganze wird nur unzureichend von kurzen Zwischensequenzen unterbrochen. Leute, die absolut nichts mit der Serie am Hut haben, werden der Story nicht wirklich folgen können und sich lieber in die monotonen Kämpfe stürzen.












