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Mein Wortschatz-Coach

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 Spiel-Infos: Mein Wortschatz-Coach
Mein Wortschatz Coach - Verbessere dein Ausdrucksvermögen Boxart Name: Mein Wortschatz-Coach (PAL)
Entwickler: Ubisoft Montreal
Publisher: Ubisoft
Erhältlich seit: 15. Mai 2008
Genre: Edutainment
Spieler: 1-4
Features:
480p, Nintendo DS-Connectivity
Software-Applikationen, also Software, die nicht mehr ganz Spiel ist, sind am Nintendo DS längst etabliert. Brain Training 1 und 2 feiern fortwährende Erfolge, ebenso andere Lernprogramme. Auch Nintendos Wii-Konsole hat mit Brain Age Academy bereits Erfahrung mit derlei Produkten gesammelt. Nachdem man mit zahlreichen Nintendogs-Klonen nachgezogen hat, versucht sich Ubisoft nun im Heimkonsolenbereich, mit Mein Wortschatz-Coach. Kann man sein Vokabular tatsächlich mit einem Videospiel aufbessern?

Wörter haben Macht
Allen Anfang stellt das Anlegen eines Profils dar. Bis zu acht Stück lassen sich erstellen, falls nötig. Nach kurzer Einführung inklusive komplett deutscher Sprachausgabe darf man seinen persönlichen Coach auswählen. Vier Lehrer-Figuren stellen sich zur Wahl, darunter etwa Veronika Winradt-Sperling. Die gewählte Figur führt den Spieler fortan durch die stets neu auftretenden Aufgaben und erklärt ab und an oberflächlich ein wenig Grammatik. Abgesehen davon wird nach erfolgreichem Spielchen gelobt, manchmal auch etwas arg dick aufgetragen, wenn etwa der Coach hervorplatzt "Super, das war deine beste Leistung bisher!", obwohl man durchaus schon einmal besser war. Doch als motivierter Vokabellehrling freut man sich dennoch über die freundlichen Worte.



Das Gameplay wird durch eine vergleichsweise kleine Auswahl an Minispielen ausgemacht. Unterschied zu anderen Minigame-Kollektionen ist der Fokus auf Vokabeln. Um die acht Spielchen für Einzelspieler und sechs für zwei bis vier Spieler, die Mehrspielervarianten der Solovarianten sind, bieten sich dem Interessierten an. Lobenswert ist der Einsatz der Wiimote-Features bei sämtlichen Spielchen. Da wäre der "Fehlende Buchstabe". Es wird ein Wort angezeigt, bei dem an irgendeiner Stelle eine Lücke klafft. Mittels Pointer-Funktion muss man den Buchstaben schreiben, was sich am TV-Bildschirm wie ein Graffiti präsentiert. Hat man einen falschen Buchstaben begonnen, kann man durch Schüttelbewegung die Eingabe löschen. Wie man die Buchstaben malt, damit sie die Software auch erfassen kann, steht in der Anleitung des Spiels, allerdings ergibt sich die richtige Schreibweise meist von selbst, ohne großes Nachdenken.
 Autor:
Maximilian Edlfurtner
Testbericht
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