Ohne auf irgendwelchen Klischees rumzureiten, müssen sich viele
Gamer eingestehen, dass sie im Spielen von Videogames ein ziemlich
gemütliches Hobby gefunden haben. Stets bequem auf der Couch
sitzend, den Controller fest in den Händen haltend und mit
ziemlich demotiviertem Blick auf das eigene TV-Gerät starrend –
so oder so ähnlich sieht es Tag für Tag in deutschen
Kinderzimmern aus. Doch spätestens mit der Einführung der
Wii hat sich das grundlegend geändert. Pötzlich stand man
beim Zocken auf beiden Füßen und schwang die Controller
wild durch die Gegend. Eltern kamen ins Zimmer, wunderten sich über
das nicht besetzte Sofa und fragten sich verblüfft, warum der
eigene Nachwuchs durch den Raum hüpft. Nintendos Strategie ging
wie geplant auf: Neue Käuferschichten wurden erschlossen und
plötzlich versammelte sich die ganze Familie vor der weißen
Konsole. Mit Wii Fit setzt der japanische Großkonzern
diesen Weg konsequent fort und führt eigens für dieses Stück
Software eine neue Hardware ein: das Wii Balance Board! Nach wilden
Tennisschlachten bei Wii Sports und Gehirnjogging mit einem gewissen
Dr. Kawashima steht nun der dritte potenzielle Superhit im Haus.
Weltweit versuchen sich etliche Frauen im Yoga oder diversen Balance-Übungen; Männer treffen sich vor dem Balance Board und
pressen das letzte Stück Energie bei einem Liegestütze-Duell
aus den Körpern. Nun stellt sich die Frage nach dem Wohlbefinden
der sogenannten Core-Gamer: Werden auch diese treuen Nintendojünger
ihren Spaß an Wii Fit haben oder sollten sie den Schritt auf
das Balance Board vermeiden? Wir haben uns für euch auf das
weiße Brett geschwungen und ausführlich getestet was
wirklich hinter der Neuheit steckt.

Nintedos
Wunderwaage
Es bietet sich an den Test mit der Erläuterung der neuen Hardware zu beginnen. In der recht großen Verpackung findet ihr neben der weißen DVD-Hülle mit Wii Fit als Inhalt natürlich auch das weiße Wii Balance Board und vier dazugehörige Batterien. Diese könnt ihr an der Unterseite des Boards in das passende Fach stecken, wo sich auch der altbekannte Sync-Button befindet. Die Ladung der Batterien soll laut Nintendo für 60 Spielstunden reichen. An der Vorderseite des relativ schweren Balance Boards befindet sich der Power-Button, der erfreulicherweise so groß ist, dass man ihn ohne weiteres mit dem Fuß betätigen kann. In diesem Fall leuchtet eine schicke blaue LED auf und der Spaß kann beginnen. Das Board verfügt über peinlich genaue Sensoren, die auch nur die geringste Gewichtsverlagerung des Spielers in die entsprechenden Bewegungen auf dem Bildschrim umwandeln. Das robuste und sehr gut verarbeitete Gerät ist dabei stets zuverlässig und sendet die Daten ohne Verzögerung an die Wii. Desweiteren wurde die Größe des Wii-weißen Boards großzügig gewählt, sodass auch Menschen mit sehr großen Füßen keine Probleme mit dem Gerät haben sollten, welches übrigens für bis zu 150 Kilogramm Belastung entwickelt wurde. Aber genug zur Hardware, kommen wir zum Spiel an sich.

Es bietet sich an den Test mit der Erläuterung der neuen Hardware zu beginnen. In der recht großen Verpackung findet ihr neben der weißen DVD-Hülle mit Wii Fit als Inhalt natürlich auch das weiße Wii Balance Board und vier dazugehörige Batterien. Diese könnt ihr an der Unterseite des Boards in das passende Fach stecken, wo sich auch der altbekannte Sync-Button befindet. Die Ladung der Batterien soll laut Nintendo für 60 Spielstunden reichen. An der Vorderseite des relativ schweren Balance Boards befindet sich der Power-Button, der erfreulicherweise so groß ist, dass man ihn ohne weiteres mit dem Fuß betätigen kann. In diesem Fall leuchtet eine schicke blaue LED auf und der Spaß kann beginnen. Das Board verfügt über peinlich genaue Sensoren, die auch nur die geringste Gewichtsverlagerung des Spielers in die entsprechenden Bewegungen auf dem Bildschrim umwandeln. Das robuste und sehr gut verarbeitete Gerät ist dabei stets zuverlässig und sendet die Daten ohne Verzögerung an die Wii. Desweiteren wurde die Größe des Wii-weißen Boards großzügig gewählt, sodass auch Menschen mit sehr großen Füßen keine Probleme mit dem Gerät haben sollten, welches übrigens für bis zu 150 Kilogramm Belastung entwickelt wurde. Aber genug zur Hardware, kommen wir zum Spiel an sich.











