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Wing Island

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 Spiel-Infos: Wing Island
Wing Island Boxart Name: Wing Island (PAL)
Entwickler: Hudson Soft
Publisher: Nintendo
Erhältlich seit: 13. April 2007
Genre: Simulation
Spieler: 1-2
Features:
16:9, 480p, 60Hz, Dolby Pro Logic 2
Wing Island – Eines der Entstehungen aus der innovativen Steuerung mit Wiimote und Nunchuk. Die Möglichkeiten, die dadurch entstanden, schienen fast unbegrenzt. Hudson Soft reiht sein neues Flug-Funspiel in die Reihe der Wii-exklusiven Spiele ein. Doch kann das Spiel die Erwartungen sowohl bezüglich der Steuerung als auch im Rest erfüllen?

Vögel in Flugzeugen – Hudson Softs Paradoxon
Was zum Teufel sucht ausgerechnet ein Vogel in einem Flugzeug? Zumindest zu Teilen bestehen die Charaktere aus Menschen und scheinen wohl das „Nichtflieger“-Gen von diesen geerbt zu haben. Das Hauptaugenmerk liegt bei Wing Island auf dem Sigleplayer-Story-Modus. Ihr schlüpft in die Rolle des erfahrenenen Sparrow Wing Junior, welcher das Unternehmen seines Großvaters auf einer Insel im Süden übernommen hat. Dabei können die Zwischensequenzen kaum überzeugen, da sie die Story nicht wirklich zusammenhalten. Sie sind schlicht auf dem Niveau der Ingame-Grafik gehalten und meistens kann man die Story nur anhand von animierten Bildern und eingeblendeten Textboxen weiter verfolgen. Die friedliche Geschichte und die comichaften Charaktere lassen schon vermuten, dass sich das Spiel eher an jüngere Zielgruppen richtet. Ob man dies als negativen oder positiven Aspekt sieht, ist jedem selber überlassen.

Monotone Aufgaben
Die Missionen in der Kampagne sind recht simpel gehalten und sprühen wahrhaftig nicht von Ideenreichtum. Zum Beispiel müsst ihr Kühe einfangen, Kisten oder Getränke an ihre Bestimmungsorte fliegen, Waldbrände löschen oder Felsen sprengen. Eben all das, was eine Art „Inselbürgerhilfsagentur“ so zu erledigen hat. Diese Aufgaben sind allerdings meist sehr schnell erledigt und in ihrer Anzahl auch eher gering. Dies wirkt sich logischerweise auch auf die gesamte Spielzeit für den Storymodus aus, die bei etwa 3-4 Stunden liegt.

Nachdem man ein paar Übungsflüge im Tuturial bewältigt hat und sich noch voller Motivation in den Storymodus stürzt, stellen sich beim Spielen schon recht schnell die ersten Ermüdungserscheinungen ein. Das Wort Abwechslung hat Hudson Soft in diesem Spiel nicht wirklich groß geschrieben. Das ist eigentlich auch schon zu harmlos ausgedrückt. Man könnte das Wort Abwechslung nicht mal mehr mit einem Mikroskop auf einem Blatt Papier entdecken. Genauso verhält es sich beim Leveldesign. Keiner erwartet von solch einem Spiel eine Meisterleistung an Grafikqualität, allerdings konnte man nicht einmal eine interessante oder wenigstens niedliche Levelgestaltung auf die Beine stellen. Neben der Heimatinsel von Sparrow Wing Junior gibt es lediglich zwei weitere Schauplätze: zum einen eine Inselkette und zum anderen die antiken Ruinen, in denen man die Kampagne letztendlich anschließt. Um die Enttäuschung der Spieler zu schmälern hat Hudson Soft wenigstens noch ein paar spaßige Zusatzmissionen im Angebot, die nach dem erfolgreichen Meistern der Kampagne freigeschaltet werden. Diese bringen doch überraschend ein paar neue Aufgabentypen mit sich, die allerdings auch nicht wirklich überzeugen können.
 Autor:
Dominic Ruthardt
Testbericht
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Screenshots:
Leserwertung:
5.3